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MARMOR

4. Mar 2022 to 21. Aug 2022

Marmor war im Laufe der Geschichte ein Symbol für Macht, Status und Schönheit – und das Material ist ein Synonym für das Kunsten, dessen Gebäude 2022 sein 50-jähriges Jubiläum feiert.

Erleben Sie deshalb ein Füllhorn verschiedenartigster Marmorwerke, die von künstlerischen Schwergewichten geschaffen wurden: Auguste Rodin, Bertel Thorvaldsen, Asger Jorn, Barbara Hepworth, Michelangelo Pistoletto, Marc Quinn, Louise Bourgeois und vielen, vielen anderen.

 

Marmor wird seit der Antike in der Kunst verwendet und hat mehr als jeder andere Werkstoff zur Definition eines klassischen Kunstbegriffs und zu unserem Verständnis von der Entstehung der westlichen Kultur beigetragen.

 

Marmor stand traditionell für Status, Geschichte, Macht und klassische Schönheitsideale, so wie auch mehrere ikonische Werke der Kunstgeschichte aus Marmor geschaffen wurden: Man denke nur an Skulpturen wie die Laokoon-Gruppe und die Venus von Milo oder architektonische Meisterwerke wie das Parthenon und das Taj Mahal. In den letzten Jahren hat Marmor sich auch zu einem beliebten Material in der Wohnungseinrichtung entwickelt, während andere eher an den Kitsch der 1980er-Jahre denken. Trotz – oder gerade wegen – der Signalfunktion des Materials und seiner unverkennbaren sinnlichen Qualitäten erfreut sich Marmor in den letzten Jahrzehnten bei vielen zeitgenössischen KünstlerInnen wieder großer Beliebtheit.

 

Die Ausstellung MARMOR thematisiert vor allem, wie Marmor als Werkstoff in den heutigen Kunst verarbeitet, verstanden und gedeutet wird und was das Material Marmor für den Inhalt bedeutet, den ein Kunstwerk in die Welt trägt.

 

Die Ausstellung enthält Werke von: A Kassen ○ Ai Weiwei ○ Adrian Paci ○ Aglaia Konrad ○ Alicja Kwade ○ Andy Warhol ○ Asger Jorn ○ Auguste Rodin ○ Barbara Hepworth ○ Bertel Thorvaldsen ○ Christian Lemmerz ○ Edward Burtynsky ○ Elmgreen & Dragset ○ Erwin Wurm ○ Giovanni Lorenzo Bernini ○ Henri Laurens ○ Henry Heerup ○ Henry Moore ○ Jeannette Ehlers ○ Jeff Koons ○ Jone Kvie ○ Jose Dávila ○ Kirsten Ortwed ○ Lea Guldditte Hestelund ○ Louise Bourgeois ○ Marc Quinn ○ Marwan Rechmaoui ○ Michelangelo Pistoletto ○ Milena Naef ○ Nan Goldin ○ Pedro Reyes ○ Poul Gernes ○ Robert Jacobsen ○ Ryan Gander ○ Schweppenhäuser/Thomsen & Morten Søndergaard ○ Superflex ○ Vanessa Beecroft

 

Photocredit

Jeff Koons, Bourgeois Bust, 1991
Pinault Collection © Jeff Koons

Die Ausstellung wird unterstützt von

 

Hauptbeitrag

 

Andere Mitwirkende

 

         

 

       

Marmor Bauzone

Als Teil der Ausstellung können Sie in der Bauzone Marmor zwischen die Hände nehmen und Ihre eigene kleine Skulptur bauen.


Sie dürfen die Werke in der Ausstellung nicht berühren, aber in der Kreativzone müssen Sie sowohl rohe Marmorstücke als auch Marmor aus dem Haus anfassen und finden, die Sie für Ihre eigene Skulptur zusammensetzen und in Regalen in der Zone ausstellen müssen. Es gibt keinen Kleber oder Schrauben, daher müssen Sie Ihre Marmorskulptur ohne Unterstützung ausbalancieren.


Durch Ihre Sinne erleben Sie, wie unterschiedlich die Oberflächen auf einem Stück rohem Marmor und einem Kerzenhalter aus Marmor aus dem Wohnzimmer sind. Und was passiert, wenn die beiden unterschiedlichen Ausdrucksformen in einer Skulptur zusammengefügt werden?


Viel Spaß beim Bauen!

 

⭐⭐⭐⭐⭐⭐

Nordjyske

"Was für eine Ausstellung, und wenn Sie nur zu Ostern eine Ausstellung sehen, dann ist es diese. Sie ist steinern, wunderschön und magisch."

 

⭐⭐⭐⭐⭐

Kulturen.nu

"Diese Ausstellung ist nicht nur verschwenderisch, sondern auch lehrreich. Weil wir alle Konzepte umsetzen können, bevor wir uns über die Kunst stürzen."

 

⭐⭐⭐⭐

Jyllands-Posten

 

Jeff Koons, Bourgeois Bust, 1991
Pinault Collection © Jeff Koons

 

Marc Quinn, Another Kiss, 2006
Copyright Marc Quinn Studio

 

Milena Naef, Fleeting Parts, 2016
at Studio Oliver Gustav © Milena Naef. Photo: Lisa Marie Vlietstra

 

Erwin Wurm, Modesty, 2021
Paonazzo Marble. Courtesy Galerie Thaddaeus Ropac, London · Paris · Salzburg · Seoul © Erwin Wurm / Bildrecht, Wien 2021. Photo: Ulrich Ghezzi